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Einsichten in Erwachsene Schülerschaft – Gespräche über Meister und Schüler
Was meinen wir, wenn wir einen Menschen erwachsen nennen? Wie können wir ins erwachsene Menschsein reifen? Und warum ist dies die Voraussetzung für einen spirituellen und die Begegnung mit einem wahren Lehrer?
Der Vortrag widmet sich diesen Fragen und beleuchtet die wesentliche Bedeutung einer erwachsenen Haltung in uns als Grundlage für den inneren Weg. Schritte ins erwachsene Menschsein zu gehen, verlangt von uns kindliche, unreife Standpunkte aufzugeben, um zu einem inneren Menschen heranzureifen, der die Wahrheit liebt und somit bereit ist, die spirituelle Lehre mit ganzem Herzen in Empfang zu nehmen. Diese Haltung ist Voraussetzung für eine fruchtbare Schüler-Lehrer-Beziehung auf dem Erkenntnisweg.
OM C. Parkin unterteilt diese Beziehung in drei Phasen bzw. drei Entwicklungsstufen:
„Die ersten beiden Phasen werden durch den Kindsschüler bestimmt, der auf seine eigenen projizierten Vater- oder Mutterbilder reagiert. Erst in der dritten und letzten Phase, die viele angehende Schüler gar nicht mehr erreichen, kommt der spirituelle Lehrer ins Spiel. Durch ihn wirkt das Guru-Prinzip, ein unpersönliches, geistiges Prinzip, das in unserer Kultur bis heute weitgehend unbekannt ist und weder von der Kirche als Hüterin unserer spirituellen Kultur, noch von der Aufklärung erkannt, geschweige denn gewürdigt worden ist.“